Schutz bei Starkregen – Gebäudeversicherung

Für den Aufenthalt im Freien gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Aber wie sieht es mit dem Schutz für die eigenen vier Wände aus?

Und welche Versicherungen kommen eigentlich bei Unwettern auf, wenn Schäden am Haus entstehen?

Gebäudeversicherung

Unwetter, Erdbeben, Brände, korrodierte Rohre, Überschwemmung – selbst das solideste Haus kann dadurch stark beschädigt werden. Diese
Schäden wirklich komplett zu vermeiden, ist fast unmöglich! Doch wenn man sie schon nicht vermeiden kann, dann kann man sie wenigstens finanziell absichern.

Die Gebäudeversicherung übernimmt Schäden, wenn z. B. Dachziegel durch Sturm abgedeckt wurden, Bäume umstürzen, Fassaden oder Fenster beschädigt werden. Kommt es zu Überschwemmungen durch Starkregen, brauchen Hausbesitzer und Mieter eine Elementarschadenversicherung.

Schadenbeispiele aus der Praxis

a) Innerhalb von Sekunden

Während eines Gewitters schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses ein und setzte diesen in Brand. Rasch weitete sich das Feuer auf das komplette Dachgeschoss aus. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zwar rasch kontrollieren und eindämmen, jedoch
beschädigte das Löschwasser die übrigen Wohnräume so stark, dass das Gebäude vollständig abgerissen und neu aufgebaut werden musste. Die Schadenhöhe wurde auf 350.000 € geschätzt.

b) Dunkle Flecken

An der Wand einer Küche bildeten sich dunkle, feuchte Flecken. Der vermutete Rohrbruch konnte jedoch erst lokalisiert werden, nachdem die komplette Küche abgebaut und die Küchenwand großflächig aufgeschlagen wurden. Nachdem das schadhafte Rohr ausgetauscht wurde, mussten zunächst die Wände 9 Tage getrocknet und der beschädigte Parkettboden ausgetauscht werden. Erst danach ließ sich die Küche wieder montieren. Die Schadenhöhe wurde auf 2.400 € geschätzt.

c) Hagelschlag

Während eines schweren Unwetters durchschlugen Hagelkörner zwei Fenster einer vermieteten Wohnung. Da die Mieter an diesem Abend nicht zu Hause waren, drangen Hagel und Regen über mehrere Stunden in die Wohnung ein. Abgesehen von der Reparatur der Scheiben, mussten auch 6 Tage lang umfangreiche Trocknungsmaßnahmen der Wände und des Bodens erfolgen. Die Mieter minderten daraufhin die Miete, da es unzumutbar war, während dieser Trocknungsarbeiten die Wohnung zu nutzen. Die Schadenhöhe wurde auf 1.500 € geschätzt.

 

Was ist versichert?

Versichert ist das Wohngebäude. Zubehör, das der Instandhaltung des Gebäudes oder dessen Nutzung zu Wohnzwecken dient, gilt als versichert, soweit es sich in dem Gebäude befindet oder außen am Gebäude angebracht ist. Nebengebäude und Garagen sind versicherbar, müssen aber in der Regel separat angegeben werden.

Welche Gefahren und Schäden sind abgedeckt?

Die „klassische“ Wohngebäudeversicherung beinhaltet die Gefahren:
• Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion)
• Leitungswasser (Rohrbruch, Frostschäden an Rohren)
• Sturm, Hagel

Was ist zusätzlich einschließbar?

• Elementarschäden (Überschwemmung, Überflutung, Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck)
• All-Risk-Deckung (unbenannte Gefahren)
Auch im Schadenfall stehen wir Ihnen natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Sicher unterwegs mit Wohnmobil

So am Straßenrand sehen sie ja schon idyllisch aus. Doch im Straßenverkehr können Wohnmobile durchaus zur Gefahr werden. Ob neben der Spüle deponiertes Geschirr oder schlecht gesicherte Wasserkästen: Beim Unfall mit dem Wohnmobil gibt es reichlich „Munition“, die von hinten die Insassen vorne gefährden kann. Außerdem beunruhigend: Viele Wohnmobile haben zu schwache Bremsen – und sind häufig zusätzlich auch noch überladen.

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat Crashtests mit Wohnmobilen durchgeführt: http://bit.ly/UDV_Wohnmobil

Radunfälle vermeiden

Eigentlich viel zu schön zum Fahren, oder? Aber nicht nur aus ästhetischen Gründen sollten Sie im Winter besser zweimal darüber nachdenken, ob Sie wirklich das Fahrrad benutzen möchten.

Warum beim Radfahren in der kalten Jahreszeit besondere Vorsicht geboten ist und worauf Sie auch als Autofahrer achten sollten, das hat die Unfallforschung der Versicherungsgesellschaften hier zusammengefasst: http://bit.ly/UDV_Fahrrad

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